Herbstfrüchte

Der erste Herbstspaziergang auf der Insel, in diesem Jahr. Der Sommer nimmt ein Ende, die Brombeeren haben ihre reife Zeit hinter sich, aber die Hagebutten stehen an, sind die Nächsten in der Reihe. Ein Blick nach links und rechts, die Sträucher biegen sich und bald auch die Taschen. Für die Vögel bleibt dennoch genug. Beim Pflücken der reifen Früchte kommen die Ideen, Rezepte entstehen. Wie wird der Herbst schmecken? Nach herbem Hagebuttenmus, nicht zu süß, mit einem Hauch Zimt. Dazu ein gutes Stück Brot und cremiger Ziegenkäse. Oder einen Löffel Mus zu Bratensaft,  eine feine Soße zu einem guten Stück Fleisch.

Auch die Schlehen sind reif, warten auf den ersten Frost. Dick und rund hängen sie am Ast. Die Sträucher schmiegen sich an die Steilküste, der Herbstwind fegt über sie hinweg. Roh sind sie nicht zu genießen, aber als Muß oder Likör kann man sie sich schmecken lassen. Ein herbes Kompott (herb mag ich sehr), eine Kugel Eis, eine noch warme Scheibe Brot (mag ich auch sehr).

Einen tiefen Zug Herbstluft nehmen, ganz bald wiederkommen. Die Früchte des Tages gesammelt mit in die warme Küche nehmen. Und Köstlichkeiten draus zaubern, riechen, schmecken. Wilde Herbstküche.


Strolling around the island, one of many wanders, early autumn. Blackberries are not in season anymore, remaining fruits are left to feed the birds. Rose hips are next in line, my bags are filled with little red fruits. A tart mash, a pinch of cinnamon, a warm slice of bread and a creamy goat cheese. A dollop in roast juice, pork, roasted vegetables. Delish. Sloes on the branches, waiting for the first frost to come. Bushes cowering on the cliff coast, endure the harsh fall wind. Eager to come back, taking wild fruits in the warm kitchen, cooking wild. 

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